Edelmetalle

Der Handel mit Edelmetall

Edelmetallhandel mit GoldmünzeDer Handel im Allgemeinen, beschränkt sich auf den Ankauf, Transport und den Verkauf von Waren, ohne dieses zu verarbeiten oder zu verändern. Gehandelt werden Güter die nur in geringer Menge als Rohstoff vorkommen. Der Handel mit Edelmetallen ist immer noch gering entwickelt und wird einem Ansturm nur schwer gewachsen sein. Dennoch gibt es in der Edelmetallbranche noch enorme Wachstumsmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene.

Struktur des Edelmetall-Handels

Die derzeitige Struktur des Edelmetall-Handels ist wie folgt zu beschreiben:
Es gibt einige Münzhändler die sich auf den Handel mit großen Mengen spezialisiert haben, doch die meisten sind wohl auf den Verkauf von seltenen Münzen ausgelegt. Im Gegensatz zu den Münzhändlern wenden sich die Edelmetallhändler an Investoren und haben ein deutlich besseres Marketing. Hingegen erfolgt der Handel mit Edelmetall, bei den meisten Banken nur widerwillig, ihr Hauptaugenmerk liegt immer noch bei den Fonds.
Silber und Gold müssen immer bestellt werden, es wird empfohlen immer gegenteilig zur Bank zu handeln.
Lagerdienstleistungen wären für den Handel mit Edelmetallen von besonders hoher Bedeutung. Investoren sind derzeit in den meisten Fällen immer noch auf eine private Unterbringung oder ein Schließfach angewiesen. Dies wäre wohl ein riesiges Geschäftspotential und würde besonders Großinvestoren zu Gute kommen.

Die Hersteller prägen bei der Herstellung Ihr Logo, das Gewicht oder Feingewicht, sowie eine einmalige Nummer mit auf die Barren. Bei Münzen prägen Hersteller regionale Merkmale, Porträts, Gewicht, Prägejahr, FINE-GOLD, sowie einen Gegenwert der jeweiligen Landeswährung. Die Auflage ist in der Regel limitiert.

Edelmetalle

EdelmetalleEdelmetalle sind die Gruppe der Metalle, welche an der Luft nicht wesentlich reagieren und nur schwer chemische Verbindungen eingehen. Edelmetalle sind Schwermetalle. Zu der Kategorie Edelmetalle gehören Gold, die Gruppe der Platinmetalle (kurz: PGM), Silber, Kupfer und Quecksilber wobei diese beiden traditionell wohl eher zu den Halbedelmetallen gehören, da es zu Korrosion an der Luft kommt. Edelmetalle sind also unbegrenzt haltbar, schwer und rosten nicht, sind aber dennoch leicht formbar.

Silber (Ag)

Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus wurde Silber schon von den Menschen genutzt. Silber ist ein polierfähiges, weiches, dehnbares, Weiß glänzendes Edelmetall. Dieses Element ist der beste metallische Strom- und Wärmeleiter, es wird aber größtenteils zur Herstellung von Schmuck, Besteck, Münzen sowie für chirurgische Instrumente benutzt.
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Gold (Au)

Im vierten Jahrtausend vor Christus wurde Gold, von ägyptischen Arbeitern entdeckt. Gold ist ebenfalls ein weiches und dehnbares Edelmetall, allerdings glänzt es gelb. Gold wird vorwiegend in der Zahnmedizin, als Schmuck, in der Elektronik sowie als Währungsmetall verarbeitet.
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Platin (Pt)

Die Angaben über die ältesten Platinfunde stammen von zirka 3000 vor Christus. Platin ist ein weiches, Grauweiß glänzendes und dehnbares Edelmetall, dessen Verwendung hauptsächlich bei medizinischen und elektrischen Geräten, und bei dem Schmuck liegt. Platin Platinchart Platinpreis Platinbarren Platinmünzen Kauf-Verkauf

Palladium (Pd)

Palladium ist ein im 19. Jahrhundert entdecktes Metall der Platin Gruppe (PGM). Dieses Edelmetall ist silberweiß, kann geschmiedet werden und ist in der Lage Wasserstoff aufzunehmen. Seine Verwendung liegt unter anderem in der Reinigung von Wasserstoff und es wird als Legierungs- und Überzugsmetall genutzt. Palladium Palladiumchart Palladiumpreise Palladiumbarren Palladiummünzen

Rhodium (Rh)

Rhodium ist ebenfalls ein Metall aus der Platin Gruppe und wurde im Jahre 1803 von einem englischen Chemiker entdeckt. Ein Element der Edelmetalle, welches in keiner Säure löslich ist. Rhodium ist silberweiß und dehnbar, es wird wegen seiner Resistenz für dünne Spiegelüberzüge und medizinische Geräte genutzt.

Osmium (Os)

Dieses Metall wurde ebenfalls 1803, von einem britischen Chemiker. Osmium ist das schwerste natürliche Element und Metall der Erde. Seine Verwendung findet es als Kontrastmittel oder in Verbindung mit Iridium in den Spitzen der Füllfederhalter.

Iridium (Ir)

Iridium, ein sprödes, hartes und silberweißes Metall, welches 1803 entdeckt wurde. Bei der Platinherstellung oder der Verhüttung von Nickelerzen wird Iridium gewonnen. Dieses Metall gehört zu der Platin-Metall-Gruppe.

Ruthenium (Ru)

Auch Ruthenium gehört zu den Platin-Gruppen-Metallen und wurde 1844 als letztes Element der Platinmetalle entdeckt. Dieses Edelmetall ist ebenfalls hart und spröde und kommt selten vor. Es wird zur Herstellung von feuerfesten, keramischen Farbstoffen benötigt.

Die Betrachtung der Edelmetalle

EdelmetalleChemisch betrachtet sind Edelmetalle alle Metalle, die ein positives Standardpotential gegenüber Wasserstoff aufweisen. Genau genommen müssten demnach auch künstliche Elemente wie Hassium oder Ununbium Edelmetalle sein. Allerdings gibt es Physikalisch gesehen noch weniger Edelmetalle, denn dort zählen, aufgrund Ihrer Bandstruktur, nur Silber, Gold und Kupfer zu ihnen. Fälschlicher Weise wird im Sport auch Bronze als Edelmetall bezeichnet, dies ist allerdings nicht richtig, denn Bronze ist ein Legierung aus Kupfer und Zinn.

Der Kontakt mit Edelmetallen ist angenehm und gleichzeitig, durch den tollen Glanz etwas für das Auge. Allerdings haben Edelmetalle (insbesondere Gold) auch Schattenseiten, denn aufgrund ihrer Seltenheit und Schönheit waren sie damals schon sehr begehrte Objekte, für die so mancher Mensch sterben musste. Gold war die Bausubstanz für Weltreiche aber auch der Grund für Ihren Verfall. Diese Luxusgüter werden seit Jahrtausenden von den Menschen genutzt und hochgeschätzt, denn jedes Metall hat bestimmte, ganz besondere, Eigenschaften, die es für den Menschen so begehrenswert machen.

Gold zu kaufen oder verkaufen lohnt sich fast immer, für all diejenigen die nicht nur 1 oz Gold erwerben möchten. Ob nun Meaple-Leaf, Krügerrand oder das klassische Gold-Nugget. Sichern Sie sich jetzt zum aktuellen Preis und genießen dabei einen großen Preisvorteil.
Für den Kauf von Silbermünzen sollten Käufer jedoch auf die Anwendung der Differenzbesteuerung achten.

Recycling von Edelmetallen

Der Grundgedanke des Recyclings liegt vor allem in dem Umweltschutz, denn recyceln bedeutet Schonung der natürlichen Ressourcen. Edelmetallrecycling ist ein wertvoller Materialkreislauf, das Problem hierbei ist nur, dass meist die Wert- und Schadstoffe sehr dicht beisammen liegen, wenn nicht sogar verbunden sind. Meist ist das bei Elektronikprodukten der Fall. Es wird nach unterschiedlichen Recyclingarten verfahren.

Schmelzbares Scheidgut, hierzu zählen Legierungen aus Kupfer, Bronze oder Messing mit Edelstahllegierung. Hierbei werden die zu recycelnden Elemente im Schmelzofen zu Granalien oder Barren verarbeitet und im Anschluss daran wird der Edelmetallgehalt bestimmt. Durch Silber- und Kupferelektrolyse und nasschemische Verfahren werden die Metalle, mit einer sehr hohen Reinheit zurückgewonnen.

Naturaltrennung

Weiterhin gibt es die Naturaltrennung, darunter versteht man Scheidgut, welches sich nicht durch Schmelzen zurückgewinnen lässt. Die Edelmetalle werden über klassische Trennung in die Reinform zurückgewonnen. Die klassischen Trennungsgänge sind: Ausfällen, Filtern und Waschen.

Das Gekrätzverfahren in der Edelmetallrückgewinnung

Als letzte Form der Edelmetallrückgewinnung wird Gekrätz verwendet, dies bedeutet, dass die Abfallstoffe zum größten Teil aus organischen Materialien wie Papier oder Kunststoff bestehen und kleine Bestandteile von Edelmetallen beinhalten. Hierbei wird die im Verbrennungsofen gewonnene metallhaltige Asche über den Schmelzprozess oder über die Nasschemische Reinigung weiter verwertet.