Pelletheizung

Die Pelletheizung im Überblick

Steigendes Umweltbewusstsein und hohe Brennstoffkosten veranlassen viele Verbraucher zur Suche nach einer kostengünstigen und zugleich umweltfreundlichen Heiztechnik. Meist wird der Blick schnell auf die Pelletheizung gelenkt. Sie kombiniert umweltfreundliches Heizen mit vergleichsweise niedrigen Kosten und bietet zudem einen ähnlich hohen Komfort wie Gas- oder Öl-Heizsysteme.

Renaissance eines alten Brennstoffes

Vor rund 400.000 Jahren entdeckte die Menschheit Holz als nützlichen Brennstoff. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Holz als Brennstoff kontinuierlich durch andere Brennstoffe wie Öl oder Gas verdrängt, die mit geringeren Kosten und höherer Energiedichte überzeugten. Die günstigen Preise für Gas und Öl sind jedoch längst passé und seit einigen Jahren ändert sich das Bild erneut. Das Heizen mit Holz gewinnt wieder zunehmend an Bedeutung und insbesondere die Pelletheizung erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Im Vergleich zum Holzvergaserkessel bietet sie einen deutlich höheren Komfort, da aufgrund eines ausgeklügelten Zufuhrsystems das Nachlegen des Brennstoffes entfällt.

Pellets sind ein nachwachsender Rohstoff

Als Heizmaterial dienen stäbchenförmige Holzpellets, die in der Regel aus Holzabfällen wie Hobel- und/oder Sägespänen hergestellt werden. Das Rohmaterial wird im ersten Schritt zerkleinert und getrocknet. Mittels hohem Druck werden aus dem Grundmaterial die bekannten Pellets gepresst. In Nordamerika wurden Holzpellets bereits in den 1930er Jahren produziert. Die Bedeutung als Heizmaterial geht auf die Erfindung eines Pelletofens im Jahr 1978 durch den Flugzeugingenieur Perry Whitfield zurück.

Die Pellets sind in drei Qualitätsklassen unterteilt

Die Lagerung von Pellets nimmt im Vergleich zu Scheitholz deutlich weniger Platz in Anspruch. Qualität und Größe der Pellets sind genormt und die kleinen Stäbchen sind in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich. Grundlage für die hohen Anforderungen ist die Norm DIN ISO 17225-2. Die Pellets sind in drei Qualitätsklassen unterteilt:

Klasse A1:

Aschegehalt: max. 0,7 Prozent
Stickstoffgehalt: max. 0,3 Prozent
Festigkeit: mind. 97,5 Prozent
Heizwert: > 16,5 MJ/kg

Klasse A2:

Aschegehalt: max. 1,2 Prozent
Stickstoffgehalt: max. 0,5 Prozent
Festigkeit: mind. 97,5 Prozent
Heizwert: > 16,5 MJ/kg

Klasse B:

Aschegehalt: max. 2,0 Prozent
Stickstoffgehalt: max. 1,0 Prozent
Festigkeit: mind. 96,5 Prozent
Heizwert: > 16,5 MJ/kg

Für Endverbraucher sind in erster Linie die Qualitätsklassen A1 und A2 relevant. Diese Pellets bestehen überwiegend aus Holzresten oder frisch geerntetem Holz ohne chemische Behandlung. Bei Pellets der Klasse A2 werden neben kompletten Bäumen auch Rinden und Restholz aus Wäldern verwendet, daher liegt hier der Asche- und Stickstoffgehalt geringfügig höher. In der Klasse B befinden sich Pellets, für die neben Restholz aus der industriellen Produktion auch chemisch unbehandeltes

Heizen mit Pellets - drei Varianten

Pelletheizungen können zur Einzelraumbefeuerung, zur Unterstützung eines vorhandenen Heizsystems oder als Zentralheizsystem eingesetzt werden. Die Pellet-Einzelöfen werden direkt im Wohnraum aufgestellt und ähneln im Design den klassischen Scheitholz-Zimmeröfen. Je nach Ausführung werden Sie mit einem Beschickungssystem verbunden oder verfügen über einen kompakten Vorratsbehälter. Da für die automatisierte Beschickung Strom erforderlich ist, muss sich in der Nähe des Standortes ein Elektroanschluss befinden. In der Regel liegt der Leistungsbereich dieser Öfen bei maximal fünf kW, es sind jedoch auch Modelle von sechs bis acht kW erhältlich.

Pellet-Zentralheizungen sind eine exzellente Alternative zu klassischen Gas- oder Ölheizungssystemen. Sinnvoll ist eine Nutzung ab einer Heizlast (Wärmebedarf) von etwa 3,9 kW. Sie können gleichermaßen in Ein- und Mehrfamilienhäusern (bis etwa 30 kW) eingesetzt werden und eignen sich auch für den Einsatz in größeren Wohn- oder Betriebsanlagen. Hier bieten sich in der Regel Kaskadenanlagen an, die aus mehreren in Reihe geschalteten Heizungen bestehen. Optimal ist der Betrieb unter Volllast, denn kurze Brennphasen wirken sich in Bezug auf die Brennstoffeffizienz eindeutig negativ aus. Dies liegt an der wenig effizienten Aufwärmphase, die im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen bei einer Pelletheizung deutlich länger ausfällt. Der zusätzliche Einsatz eines Wärmepuffersystems kann diesen leichten Nachteil jedoch minimieren. Neben der reinen Pelletheizung gibt es Kombi- oder Hybridanlagen, die zusätzlich zu den Pellets auch Scheitholz und/oder Hackschnitzel verwerten können.

Alternativ zu einer kompletten Heizungsumstellung der Zentralheizung auf eine Pelletheizung kann das bestehende Heizungssystem durch einen Anbau-Pelletbrenner ergänzt werden. Diese Variante ist deutlich kostengünstiger als ein Komplett-Umbau und kann zu einem vorhandenen Holzkessel oder Ölbrenner kombiniert werden. Aufgrund der im Vergleich zu einer Pellet-Zentralheizung deutlich geringeren Effizienz gibt es für diese Heizungsart jedoch keine öffentlichen Fördergelder.

Funktionsweise einer Pelletheizung

Ehe die Verbrennung starten kann, müssen die Pellets aus dem Lager in die Brennkammer gelangen. Bei einer vollautomatischen Pelletheizung läuft dieser Vorgang vollkommen autark ab und die Pellets gelangen ohne menschliche Hilfe mittels eines speziellen Fördersystems zum Kessel. Kommt eine mechanische Förderanlage zum Einsatz, werden die Pellets meist durch rotierende Bewegungen einer Förderschnecke zum Pelletkessel transportiert. Eine pneumatische Variante zur Beförderung der Pellets in den Kessel ist der Vakuumsauger. Hier erzeugt eine Saugturbine den notwendigen Druck und saugt die Pellets an, die anschließend über ein spezielles Schlauchsystem zum Kessel gelangen. Auch möglich ist eine kombinierte Form aus beiden Fördersystemen. Welches System zum Einsatz kommt, hängt in erster Linie davon ab, wie die räumlichen Gegebenheiten bestmöglich genutzt werden können. Liegt das Lager in unmittelbarer Nähe zum Kessel, kann die Förderschnecke zum Einsatz kommen. Wenn das Lager etwas weiter vom Pelletkessel entfernt ist, dann ist eher der Vakuumsauger empfehlenswert, da mit diesem System auch größere

Entfernungen bis etwa 25 m überbrückt werden können.

Im Kessel befindet sich die Brennkammer, in der ein automatischer Zündvorgang gestartet wird, sobald die Pellets dort angelangt sind. Der gesamte Vorgang der Verbrennung wird nun vollautomatisch mittels integrierter Abgastemperatursensoren und Lambdasonden kontinuierlich überwacht. Die durch die Verbrennung der Pellets entstehende Wärme erhitzt den Wärmetauscher, der von Wasser umflossen wird und die Hitze in den Heizkreislauf übermittelt. Wenn die voreingestellte Temperatur unterschritten wird, kommt es im Pelletkessel automatisch zu einem erneuten Zündvorgang und der Vorgang zur Erzeugung von Wärme startet erneut. Für eine möglichst effiziente Arbeitsweise sollte eine Pelletheizung unbedingt mit einem Pufferspeicher ausgestattet werden. Dort wird das warme Wasser gespeichert. Die überschüssige Wärme geht nicht verloren und steht bei Bedarf im Pufferspeicher zur Verfügung.

Neue Pelletheizung: Fördermittel sichern

Eine Pelletheizung zeigt im Vergleich zu Gas- oder Öl-Heizsystemen eine deutlich positivere CO2-Bilanz und ist daher für umweltbewusste Verbraucher eine gute Alternative. Neben der exzellenten CO2-Bilanz spielt zusätzlich die Kostenersparnis durch das Heizen mit dem preisgünstigeren Brennstoff langfristig eine große Rolle. Der Neubau einer Pelletheizung kann mit Fördergeldern finanziert werden, die von unterschiedlichen Institutionen wie der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zur Verfügung gestellt werden. Das BAFA gewährt beispielsweise eine Förderung von 80 Euro je kW Nennleistung oder rund 3.000 bis 3.500 Euro. Wichtig ist für eine reibungslose Antragsstellung, dass die jeweiligen Bedingungen genau beachtet werden. Diesbezüglich bieten versierte Installateure und Fachbetriebe neben unterschiedlichen Heizsystemen häufig auch eine Beratung zur Beantragung der Fördermittel an.
Neubau oder Umrüstung vom Fachbetrieb

Die Planung einer neuen Pelletheizungsanlage sollten Laien besser versierten Fachleuten überlassen, denn die richtige Planung entscheidet über die optimale Auslastung des Heizungssystems. Welcher Pelletkessel die richtige Wahl ist, hängt maßgeblich von dem Wärmebedarf des Hauses in kWh sowie den Betriebsstunden der Anlage ab. Anhand einer Formel kann dies grob berechnet werden:

kWh pro Jahr : Volllaststunden = erforderliche Heizlast (Beispiel 35.000 kWh : 2.000 h = 17,5 kW)

Im vorgenannten Beispiel ist somit ein Kessel mit 17,5 kW ideal. Diese Formel kann jedoch lediglich als grober Richtwert angenommen werden, denn bei der Planung einer Heizungsanlage spielen neben dem Kessel mit optimalem kW-Wert noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle, dazu zählen beispielsweise das Alter des Gebäudes sowie das vorhandene Platzangebot. Für die Lagerung der Pellets muss ausreichend Platz vorhanden sein und zusätzlich muss die Anlieferung neuer Pellets problemlos erfolgen können. Für ein Einfamilienhaus sollte das Lager beispielsweise mindestens ein Fassungsvermögen von etwa vier Tonnen gewährleisten. Zusätzlichen Platz benötigen auch die Förderanlage, der Pufferspeicher und der Kessel. Bei richtiger Planung kann eine Pelletheizung in nahezu jedes Gebäude integriert werden und zeigt bereits nach kurzer Zeit ökologische und ökonomische Vorteile.
Pelletheizung

Häufig wird in der Umgangssprache der Peletofen mit der Peletheizung bzw. dem Pelletkessel verwechselt. Bei Pelletheizungen unterscheidet man jedoch grundsätzlich in zwei verschiedene Arten.
Hier gibt es zum einen kleinere Einzelöfen, die sich im Leistungsbereich von max. 6-8 kW befinden oder aber für einen größeren Energiebedarf ab 8 kW und mehr die sogenannten Pellets-Zentralheizungen.

Heizungen mit Pellets sind am ehesten in Ein- oder Zweifamilienhäusern verbreitet, allerdings kann man durch eine Reihenschaltung von mehreren Anlagen auch größere Gebäude mit Pellets beheizen.
Sicherheit der Pelletheizungen

Pelletheizungen sind generell als sichere Anlagen zu bezeichnen, in den angrenzenden Ländern der EU ist das Heizen mit diesen Anlagen seit langen schon fehlerfrei. Brände in den Lagerräumen der Pelletheizung konnten durch viele Tests weitestgehend ausgeschlossen werden.
Funktionsweise der Pelletheizungen

Der Betrieb der Heizung funktioniert indem der Spezialbrenner Ihrer Pelletheizung mit den Pellet versorgt wird, diese werden bei Zentralheizungen über die Fördermöglichkeit (Transportschnecke) automatisch und nach Bedarf vom Lagerraum abgeleitet. Der Mittelpunkt Ihrer Heizungsanlage ist die so genannte Brennkammer. Über eine elektronische Steuerung wird die Zündung automatisch geregelt und somit in Betrieb genommen. Somit wird die optimale Verbindung von Betriebstemperatur, Brennstoffmenge und der Verbrennungsluft hergestellt.

Kehrhäufigkeit der Heizungsanlagen

Heizungsanlagen die mit bis zu 15 kW ausgelegt sind unterliegen einer Kehrhäufigkeit von 4-mal pro Jahr alle Heizungsanlagen die über 15 kW leisten unterliegen der Messpflicht brauchen aber nur zwei Mal jährlich gekehrt werden. Pro Tonne Pellet fallen nicht einmal 5 kg Asche an welche abgekühlt in den Hausmüll kommt.
Sind Wartungsverträge für Pelletheizungen sinnvoll?

Der Abschluss eines Wartungsvertrages ist bei einer Pelletheizung sehr sinnvoll und auf jeden Fall zu empfehlen um einen fehlerfreien und sicheren Betrieb Ihrer Anlage zu gewähren. Die Kosten hierfür können Sie bei der Firma die Sie gern beauftragen möchten erfragen.

Pelletheizung Fachbetriebe - Worauf sollte man achten?

Wenn die neue Heizung mit nachhaltigen, nachwachsenden Rohstoffen beheizt und zudem noch günstig sein soll, dann ist eine Pelletheizung die Alternative. Diese Art der Heizung verbrennt Holz, also ein nachwachsender, regionaler Rohstoff, der nahezu CO2-neutral bereitgestellt wird. Bei den Pelletheizungen gibt es von der Zentralheizung für große Gebäude mit mehreren Wohneinheiten bis hin zum Kaminofen für die Einzelbefeuerung verschiedene Modelle und Ausführungen dieser Heizungsart.

Grundsätzliches zur Pelletheizung

Im Heizkessel einer Pelletheizung werden kleine Presslinge aus Holz- und Sägemehlabfällen verbrannt. Zentralheizungen, die mit Holzpellets befeuert werden, sind in Wartung und Betrieb einer Öl- oder Gasheizung gleichzusetzen, jedoch im Zuge der erhöhten Verwendung von erneuerbaren Rohstoffen, zukunftsweisend. Noch ist das Heizen mit Pellets weniger kostenintensiv, was sich jedoch mit dem erhöhten Bedarf an Holzpellets zukünftig ändern wird. Man unterscheidet bei der Pelletheizung in zwei Systeme. Da ist zum einen das zentrale Heizungssystem wie etwa die Zentralheizung inklusive Regelungs- und Steuertechnik und zum anderen die Pellet-Einzelöfen. Pellet-Einzelöfen sind zur direkten Aufstellung im Wohnraum und haben eine Leistung von 6 bis 8 kW. Der angefügte Vorratsbehälter für die Pellets fasst ungefähr einen Tagesbedarf an Brennstoff. Hierbei werden Regelung und Zufuhr des Brennstoffs automatisch geführt, ein Ascheaustrag erfolgt jedoch von Hand. Mit dieser Art der Pelletheizung wird der Raum direkt erwärmt oder aber sie sind zur Unterstützung der Zentralheizung zum Erwärmen des Wassers von Nöten. Bei den zentralen Heizsystemen können mehrere Wohneinheiten mit einer Zentralheizung beheizt werden. Hier liegt die kW-Zahl eindeutig höher. Für eine hohe Leistung für ganze Wohn- oder Bürokomplexe können auch mehrere Pelletheizungsanlagen in Reihe geschaltet werden, hier spricht man von einer Kaskadenheizung. Die Brennstoffeffizienz bei den Zentralheizungsanlagen ist jedoch weniger effizient, da die Pellets eine nur kurze Brenndauer besitzen. Aus diesem Grund wird eine Steigerung der Energieeffizienz unter Verminderung der Schadstoffemissionen als Kombination einer Pelletheizung mit Wärmepuffersystemen (über Wassertanks) erreicht. Eine Pelletheizung kann problemlos mit anderen klassischen oder regenerativen Wärmesystemen, wie z. B. einer Solarthermieanlage kombiniert werden. Der Heizwert der Holzpellets ist mit ca. 5 kW/h je Kilogramm angegeben und der Energiegehalt dieses Kilo Pellets kommt in etwa einem halben Liter Öl gleich. Aspekte für eine Wahl zur Beheizung mit Pellets sind Klimabilanz, Schadstoffemission und Rohstoffherkunft. Rentabel sind Pelletheizungen jedoch nur, wenn die Preise für fossile Brennstoffe weiter steigen. Bleiben diese Preise stabil oder gehen sogar zurück, rentiert sich der Aufwand und die damit verbundenen Kosten für die Heizungsumstellung nur bei einem überdurchschnittlichen Wärmeverbrauch.

Welche Pelletheizung ist die Richtige?

Unter bestimmten Bedingungen ist eine Befeuerung mit Pellets effektiv, jedoch sind zuerst einige bauliche Maßnahmen erforderlich, wie z. B. ein geeigneter Schornstein, der Pelletlagerraum und eine entsprechende Förderanlage, die in der Anschaffung teurer sind, als der Bau einer Öl- oder Gasheizung. Grundsätzlich jedoch eignet sich eine Umstellung auf Pellets im Alt- sowie im Neubau für alle Vorlauftemperaturen und Heizkörper. Die genaue Wärmebedarfsrechnung von einem der Pelletheizung Fachbetriebe gibt Aufschluss über die erforderliche Leistung. Dementsprechend ist die Kesselgröße zu wählen. Ein geeigneter Lagerraum für die Holz-Pellets muss in der Nähe des Kessels zur Verfügung stehen, damit die Kosten für das Fördersystem nicht zu hoch ausfallen. Dieser sollte groß genug, trocken sowie staubsicher sein und kann sich im Innen- wie auch im Außenbereich befinden. Befindet sich das Pellet-Lager im Innenbereich, muss eine leichte Befüllung von außen gewährleistet sein. Wenn innen nicht ausreichend Platz ist, erfüllen Tanks und Sacksilos im Außenbereich den selben Zweck. Bei der Größe des Pellet-Lagers geht man davon aus, dass es das Eineinhalbfache des Jahresbedarfs an Pellets fassen sollte. So benötigt man im Schnitt pro kWh Heizlast 0,9 m³ Lagerfläche. Mit Saugsystemen oder Förderschnecken werden die Pellets vollautomatisch zum Kessel transportiert. Die Kombination mit anderen Wärmesystemen ist problemlos, bedarf jedoch eines Kombispeichers zur Sammlung aller Wärmesysteme. Die Feuchtigkeits- und Rußbeständigkeit des Schornsteins ist ebenfalls von Bedeutung. Er benötigt einen minimalen Durchmesser von 150 Millimetern, was die Pelletheizung Fachbetriebe überprüfen und über die Art der Belüftung entscheiden ebenfalls die Firmen in Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfeger.

Vier Schritte zur richtigen Pelletheizung

Schritt 1: Nicht jedes Haus ist für eine Pelletheizung geeignet, denn die Bedürfnisse an eine Heizungsanlage sind differenziert. Eine sorgfältige Planung ist von Nöten.
Schritt 2: Zur genauen Anpassung an den individuellen Heizungsbedarf der Immobilie muss eine der vielen Pelletheizung Fachbetriebe für eine Begehung der Immobilie gewählt werden. Diese Firmen sollten den Wärmebedarf des Hauses genau überprüfen und eine detaillierte Planung ausarbeiten.
Schritt 3: Mehrere Kostenvoranschläge der Pelletheizung Fachbetriebe über Bau- und laufende Instandhaltungskosten verschaffen einen Überblick und lassen so den Günstigsten wählen.
Schritt 4: Eine der passenden Firmen hat das beste Angebot gemacht und installiert nun die komplette Anlage. Die dazu nötigen Papiere und Bedienungsanleitungen sind von dieser Firma komplett auszuhändigen. Dies garantiert, neben den regelmäßigen Wartungsarbeiten, eine einwandfreie Funktion der Heizungsanlage.

Kosten und Förderung einer Pellet-Heizungsganlage

Diese Kosten variieren durch die unterschiedlichen Pelletheizung Fachbetriebe. Als Faustregel gelten Kesselpreise zwischen 6.000 und 13.000 Euro, je nach Größe und Ausführung und weitere Kosten von ca. 10.000 bis 20.000 Euro für die Schornsteinsanierung, das Pelletlager, etc. Die BAFA, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährt eine Förderung von mindestens 2.500 Euro, und die nur im Bestandsbau, in der Regel 36 Euro pro Kilowattstunde Leistung der Pelletheizung. Auch hierüber klären kompetente Pelletheizung Fachbetriebe genauestens auf. Zur Inanspruchnahme der Fördermittel benötigt der Kunde eine Fachunternehmererklärung zur Vorlage bei der BAFA. Darin enthalten sind der Standort der Heizungsanlage, das durchführende Unternehmen, Herstellerdaten, Typbezeichnung und Inbetriebnahmedatum der installierten Pelletheizung, Volumen des Pufferspeichers, Nennwärmeleistung und Wirkungsgrad der Anlage. Dem Antrag an die BAFA beigefügt werden sollte zudem die Handwerkerrechnung und ein Nachweis über den hydraulischen Abgleich.

Erkennung der Pelletheizung Fachbetriebe - Seriosität und Kompetenz

Ein guter Service, Erreichbarkeit und Pünktlichkeit sind die ersten Erkennungsmerkmale guter Firmen auf diesem Sektor. Hilfreich für den ersten Eindruck ist eine Internetseite, bei der die erforderlichen Daten vorab gecheckt werden können. Fachspezifische Schulungen in Sachen Pelletheizung sind natürlich von Vorteil und sollten von den Firmen belegt werden können. Eine Frage nach eventuellen Referenzen sollte nicht gescheut werden. Kompetente und seriöse Pelletheizung Fachbetriebe geben diese gerne preis und der Kunde kann sich dort erkundigen. Nach eingehender Prüfung der diversen Firmen und Auswahl eines Fachbetriebs erfolgt die örtliche Begehung. Hierbei kommt es zur Erfassung der kompletten Immobilie und Aufnahme der energetischen Zustände. Energiebedarf, Nutzungsverhalten und Dämmung sind zu berücksichtigen und die erste grobe Planung entsteht. Bei dieser Planung werden Ertrags- und Wirtschaftlichkeits-Prognosen sowie diverse Anlagekonzepte erstellt. Eine Beratung über Finanzierungs- und Förderoptionen findet ebenfalls statt. Zu berücksichtigen sind bei der Heizungsplanung ebenfalls der nötige Lagerplatz nebst Fördersystem und Zufahrtsnähe für die Pellets und der Stellplatz des Kessels. Zu guter Letzt wird der Schornstein auf Tauglichkeit überprüft. Nach der Berücksichtigung all dieser Faktoren sollte ein guter Fachbetrieb mehrere Hersteller für Pelletheizungsanlagen im Sortiment haben und Kosten wie auch Nutzen dahin gehend abwägen. Der Kunde sollte vor einer endgültigen Entscheidung ruhig mehrere Kostenvoranschläge mit Ortsbesichtigungen einholen, um den bestmöglichen Kosten-Nutzen-Vergleich anstellen zu können.

Inhalt des Angebots von einem der Pelletheizung Fachbetriebe

Das Angebot sollte folgende Punkte in jedem Fall beinhalten, damit eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse erstellt werden kann:

  • Pelletkessel
  • verbauter Brenner
  • Austragungs- und Ascheladungs-System
  • Austragungssystembestandteile
  • Heizungsregelung
  • Anschlüsse
  • eventuell Pufferspeicher nebst aller Komponenten
  • Rohr- und Bodenisolierung
  • Kosten für die komplette Montage inklusive eventueller Schornsteinsanierung
  • Datenblätter mit Betriebs- und Wartungsanleitungen
  • Angebot oder Datenblätter über Emissionswerte und Leistung der Anlage
  • problemloser Transport und Aufstellung des Kessels
  • gute Verbrennungseigenschaften des Kessels, eventuell Lambdasonde und automatische Zündung
  • Umsetzung der Rückbrandsicherung durch Löschwasser, Fallstufen oder Rückbrandklappen
  • manuelle oder automatische Entlaschung
  • zuverlässige Raumaustragung
  • Garantiebestimmungen

Ist alles komplett, kann die genaue Kostenaufstellung vom Kunden überprüft und die Arbeitszeit berücksichtigt werden. Zur Abwendung einer Kostenfalle sollte eine Inbetriebnahmepauschale vereinbart werden und eine Vorauszahlung gibt es nur gegen Sicherheiten. Förderungs- und Finanzierungskonzepte sollte durch die Pelletheizung Fachbetriebe abgesichert sein und ein übermäßiger Zahlungsdruck ist zu vermeiden. Verbraucherberatungen und Energieberater überprüfen das Angebot.

Inbetriebnahme und Wartung der Pelletheizung zum effizienten Heizen

Es gibt ein paar wichtige Hinweise zur Erhaltung und effektiven Nutzung der Pelletheizung, die zu beachten sind, wenn die Heizung in Betrieb genommen wurde. Gute Pelletheizung Fachbetriebe händigen während der Installation alle erforderlichen Fachbücher über die In- und Außerbetriebnahme, Regelungen und Behebung etwaiger auftretender Fehler aus und weisen den Kunden in die Anlage ein. Durch ein Abnahme- oder Inbetriebnahmeprotokoll können die Firmen die sachgerechte Installation protokollieren. Ebenso sollten die Messungen zu den Emissionswerten und der Temperatur protokolliert werden. Diese Protokolle können im Falle eines Garantieanspruchs entscheidend sein. Für die Wartung im weiteren Betrieb der Pelletheizung bietet sich ein Servicepaket an, welches viele Firmen anbieten. Mit diesem Service garantieren die Pelletheizung Fachbetriebe Betriebssicherheit und einwandfreie Funktion der Heizung. Der Kessel sollte z. B. einmal im Jahr in seiner technischen Funktion kontrolliert werden. In diesem Zuge sind alle weiteren Bestandteile des technischen Systems zu warten. Dies betrifft besonders den Heizkreislauf und die Druckverhältnisse. Mit einem Wartungsvertrag, der beim Kauf der Heizung abgeschlossen wurde, ist der Kunde vor den eventuell aufgetretenen Schäden zumindest finanziell geschützt. Regelmäßige Wartungsarbeiten sind zudem das Reinigen des Brenners und Brennraumes alle 4 bis 6 Wochen sowie die Entleerung der Asche alle 1 bis 2 Wochen, je nach Größe des Auffangbehälters, dem Verbrauch und der Kesselart. Zum Ende der Heizperiode ist zudem das Pelletlager zu reinigen. Welche Wartungsarbeiten dabei von Firmen übernommen werden und wann was gemacht werden muss, hängen vom Wartungsvertrag ab und sind daraus ersichtlich.