Photovoltaik-Rechner

Photovoltaik-Rechner

Mit dem Photovoltaik-Rechner können Sie den Stromertrag, die Kosten und die Erträge einer Solaranlage in kWh berechnen. Darüber hinaus können Sie sich unverbindlich Angebote von Solarfirmen in Ihrer Region einholen.

Photovoltaikanlagen können sowohl zur Deckung des eigenen Bedarfs an Strom als auch als Gewinn bringende Investition eingesetzt werden. Die Planung solcher Anlagen muss daher immer in Verbindung mit dem Strombedarf nach kWh einerseits oder der erwarteten Gewinnsumme und der Investitionsamortisation andererseits geplant werden. Sinkende Preise für Photovoltaikmodule, die zu stark veränderten Investitionskosten in den letzten Jahren geführt haben, sowie sich ständig verändernde Wiedereinspeisevergütungen machen die Kalkulation heute in diesem Bereich aber zunehmend schwieriger. Wir stellen Ihnen hierfür sogenannte Solarrechner, bei denen sich die einzelnen Parameter individuell einstellen und verändern lassen. Der Vorteil liegt hier nicht nur in einer wesentlich geringeren Fehleranfälligkeit gegenüber händischen Berechnungen, sondern in der Möglichkeit, rechnerisch unterschiedliche Szenarien durchzuspielen und damit eine optimale Konzeption der Anlage im Hinblick auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu finden.

Unser Solarrechner bewertet hierbei ganz unterschiedliche Kriterien, wie bei vielen Rechnern und Rechenprogrammen geht es um den Wert der Investition allgemein und um die zu erwartende Rendite, die exakt berechnet werden kann.

Das Maß aller Dinge ist allerdings die zu erwartende Energieausbeute an einem bestimmten Standort und bei einer bestimmten Quadratmeterzahl der Solarmodule. Da die Stärke der Sonneneinstrahlung für zukünftige Bereiche in der Regel nur geschätzt aber nicht mit völliger Sicherheit vorhergesagt werden kann, spielt eine möglichst realitätsnahe Interpolation hier eine große Rolle, um zu einem einigermaßen zutreffenden Ergebnis zu kommen, das am Ende die Kalkulation und die Konzeption der Anlagengröße wiederum maßgeblich beeinflusst.

Solarrechner wie unserer, die auf einen großen Umfang von tatsächlichen Wetterdaten aus der Vergangenheit für einen bestimmten Standort zurückgreifen können, um daraus zukünftige Werte zu berechnen, liefern hier wesentlich bessere Ergebnisse als solche Programme, die lediglich mit bloßen Schätzungen arbeiten oder Durchschnittswerte für die Berechnung heranziehen. Einzelne Standorte können in Deutschland teilweise weit von den existierenden Durchschnittswerten für wolkenlose Tage und Sonneneinstrahlung insgesamt abweichen. Solche Durchschnittsberechnungen von anderen Programm können also für einzelne Standorte manchmal nur wenig zutreffende Ergebnisse bringen.

Konstruktionsbedingte Merkmale der Photovoltaikanlage spielen hier eine Rolle, ebenso die Standortgegebenheiten. Nur leicht unterschiedliche Dachneigungen können am selben Standort zu bereits unterschiedlichen Ergebnissen führen, was die Energieausbeute der Photovoltaikanlage betrifft, da der Einstrahlwinkel der Sonne auf die Solarmodule ein wesentlicher Faktor bei der Leistungsberechnung bei Photovoltaikanlagen ist. Die Einstellbarkeit möglichst vieler Parameter und die Interpolation aus einer möglichst umfangreichen Datenbank aus Wetterdaten der Vergangenheit bringt bei Solarrechner eine zutreffende Kalkulation.

Wichtige veränderliche Werte, die in einem Solarrechner sonst oft nicht zum Tragen kommen

An allererster Stelle steht der Strompreis. Die meisten Solarrechner im Netz verwenden für Ihre Berechnungen einen voreingestellten Wert, der dem durchschnittlichen Preisen für Strom in Deutschland zum Zeitpunkt der Programmierung des Rechners entspricht.

Hier gibt es aber zwei Dinge zu überlegen: einerseits sollte der tatsächliche Preis für die Kilowattstunde Strom im eigenen Haushalt ermittelt und mit dem Durchschnittswert verglichen werden, da sonst Einsparungspotenziale beim Strom im Photovoltaik-Rechner nicht ausreichend und nicht richtig berücksichtigt werden. Die ermittelte Kostenersparnis aus dem Solarrechner ist dann nicht korrekt, was bei Berechnungen auf längere Sicht oft zu deutlichen Verzerrungen führen kann. Ist der im Berechnungsprogramm verwendete Preis zu niedrig, liegt das Ersparnispotenzial durch die Solaranlage in Wirklichkeit deutlich höher, und die Amortisationsdauer für die Photovoltaikanlage deutlich kürzer. Ist der im Solarrechner verwendete Strompreis allerdings zu hoch angesetzt, werden innerhalb eines Jahres dann tatsächlich weniger Einsparungen erzielt und die Amortisationsdauer ist deutlich länger. Vor allem dann, wenn es um Gewinne und Renditen aus der Solaranlage geht, hat die Amortisationsdauer erhebliche Auswirkungen, da während der laufenden Amortisationszeiten  überhaupt kein Gewinn erzielt wird.

Problematisch sind die nicht vorhersagbaren Veränderungen im Strompreis zu sehen. Immer wieder angekündigte Ökosteuern, zu erwartende massive Verteuerungen beim Strom und generelle Preiserhöhungen wirken sich schon innerhalb weniger Jahre deutlich aus. Bei einem nur um zehn Prozent erhöhten Strompreis ändert sich die komplette Berechnungslage, sowohl bei einer Solaranlage, die lediglich den Eigenbedarf decken soll, als auch bei einer Solaranlage die auf finanzielle Gewinne ausgelegt ist. Wenn diese Veränderungen in die Berechnung nicht mit einbezogen werden, ist das Ergebnis immer nur wenig exakt. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass wir in den nächsten Jahren wohl mit größter Sicherheit noch einmal einen deutlichen Anstieg der Strompreise deutschlandweit zu erwarten haben. Eine Photovoltaikanlage wird damit aber eben noch rentabler als sie das heute ist und amortisiert sich damit deutlich schneller. Um wie viel schneller verrät der Photovoltaik-Rechner.

Um das an einigen konkreten Zahlen zu verdeutlichen: zwischen 1980 und 1990 haben sich die Strompreise für Haushalte beispielsweise nahezu verdoppelt, danach blieben sie für zehn Jahre relativ konstant und stiegen von 2000 bis 2010 wiederum um mehr als sechzig Prozent an, in den Jahren zwischen 2010 und 2013 lag die Steigerung allein schon bei fast 15 %. Für die nahe Zukunft sehen Experten ebenfalls wieder deutliche Preissteigerungen auf uns zukommen, insbesondere durch eine mögliche weitere Erhöhung der EEG-Umlage, die die Förderungen aus dem Erneuerbaren Energie Gesetz etwas gegenfinanzieren soll. Das tatsächliche Ausmaß der Erhöhungen ist nur schwer abschätzbar, die Prognosen sind nicht allzu haltbar. Aber von einer weiteren Steigerung der Strompreise um mindestens 20 % bis zum Jahr 2030 kann man ausgehen, wahrscheinlich wird es deutlich mehr. Eine entsprechende Steigerungsrate sollte also im Strompreisrechner mit berücksichtigt sein, aller Wahrscheinlichkeit haben wir bis zum Jahr 2050 mit ähnlichen Verteuerungen zu kämpfen. Die Solaranlage rentiert sich also von Jahr zu Jahr mehr. Wie viel genau kann man am Solarrechner ablesen.

Idealerweise lassen sich sowohl der Strompreis als beliebige prozentuale Steigerungen in den Berechnungsparametern manuell einstellen, um ein einigermaßen plausibles Ergebnis bei Berechnungen über fünf, zehn und zwanzig Jahre hinweg zu erhalten.

Solarmodule: Anschaffungskosten und Leistungsfähigkeit

Im Vergleich zum Anfang sind die Preise für Solarmodule kräftig gesunken, teilweise sind die Anschaffungskosten für Solarmodule heute um bis zu 60 % geringer als noch vor wenigen Jahren. Das beeinflusst die Amortisationsrechnung für eine Solaranlage nachhaltig, da nur noch weniger als die Hälfte der Kosten amortisiert werden muss. Das heißt schon nach der Hälfte der Zeit entsteht Gewinn. Grund dafür ist die massive chinesische Konkurrenz auf dem Markt, der deutsche Produkte preislich so weit unterbietet, dass unsere heimische Solarwirtschaft praktisch zusperren muss. Mittlerweile versucht die deutsche Regierung mit entsprechenden Schutzzöllen auf importierte Solaranlagen den Preisverfall aufzuhalten, ob das langfristig von Erfolg gekrönt ist, bleibt aber dahin gestellt. Sie können Ihren individuellen Investitionskosten im Photovoltaik-Rechner einstellen.

Mit der billigen Importware ändern sich aber zwei wichtige Kriterien für Photovoltaikanlagen, nämlich einerseits die Anschaffungskosten und andererseits die Lebensdauer. Qualitativ hochwertige Solarmodule haben bei entsprechend fachgerechter Installation und Montage eine Lebensdauer von gut zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren, oft sogar noch deutlich länger. Importware aus dem Fernen Osten muss qualitativ nicht unbedingt schlechter sein, viele der Produktionsanlagen sind auf neuestem technischen Stand und produzieren ebenso Qualitätsware wie deutsche Hersteller. Wie hoch die Lebensdauer aber nun tatsächlich ausfällt, insbesondere deshalb, weil Solarmodule Wind und Wetter und extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt sind, lässt sich nicht allgemein vorhersagen. Hier liegt also ein gewisser Unwägbarkeitsfaktor. Von etwa 15 bis 20 Jahren kann man aber im Regelfall ohne Weiteres ausgehen, wenn es sich um Qualitätsprodukte handelt. Das tut auch unser Photovoltaik-Rechner.

Ein weiterer Unwägbarkeitsfaktor liegt im Verlust der Leistungsfähigkeit über die Lebensdauer und in der Leistungsfähigkeit der Solarmodule insgesamt. Hier gibt es von Hersteller zu Hersteller immer noch mehr oder weniger deutliche Unterschiede. Die Leistungsfähigkeit ist aber ein wichtiger Faktor für die Stromausbeute und die wiederum beeinflusst die finanzielle Kalkulation maßgeblich. Wer weniger Strom erzeugt, gewinnt auch weniger. Unser Solarrechner arbeitet hier mit entsprechenden Korrekturen.

Für die Eingabe in den Photovoltaikrechner sollte man also wegen der Investitionskosten auf jeden Fall aber konkrete Angebote vor sich liegen haben und möglichst mehrere preislich unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen. Der Effekt der Leistungsverluste über die Lebensdauer und durch zeitweise Verschmutzung und Bedeckung durch Blätter und Pollen kann nicht exakt beziffert werden, auch nicht für einzelnen Modelle der Solarmodule einer Solaranlage.

Neben den Solarmodulen selbst sind es die Wechselrichter, die einen geringen prozentualen Verlust an Strom verursachen können. Deshalb ist eine sachgerechte Installation der Photovoltaikanlage notwendig, da bei Installationsfehlern oder nicht passenden Wechselrichtern diese Verluste deutlich höher ausfallen können und vom Photovoltaik-Rechner nicht erfasst werden. Eine Kalkulation der Lebensdauer einer Photovoltaikanlage macht man branchenüblich für zwanzig Jahre. In diesem Zeitraum kann viel passieren, längerfristige Kalkulationen ergeben nur eingeschränkt Sinn, auch wenn die Haltbarkeit einiger Solarmodule nach Herstellerangaben durchaus dreißig bis vierzig Jahre betragen könnte.

Standort, Ausrichtung und Witterung bei der Solaranlage

Den meisten Ertrag bringen Solarmodule bei einer vollständigen Südausrichtung der Solaranlage, bei anderen, davon abweichenden Ausrichtungen nimmt die Stromausbeute entsprechend ab. Die Dachneigung ist ein weiteres Kriterium, für jeden Standort gibt es dabei optimale Neigungswinkel, die sich geografisch von Norden nach Süden Deutschlands bereits leicht verändern. Die jeweils vorhandene Dachneigung kann noch in einem gewissen Rahmen durch die entsprechende Aufstellung der Solarmodule korrigiert werden, im Normalfall entscheidet aber der Dachneigungswinkel grundlegend über die Ausbeute an Strom, die mit der Photovoltaikanlage im jeweiligen Einzelfall erreichbar ist. Für die Menge des Solar erzeugten Stroms ist die Fläche der Solaranlage entscheidend. Alle diese Faktoren berücksichtigt unser Photovoltaik-Rechner.

Für die Berechnung der Stromausbeute der Solarmodule ist die Kombination Standort, Ausrichtung, Dachneigung und Flächenmaß technisch bedeutsam. Diese Werte können im Solarrechner eingestellt werden. Die exakte jährliche Stromausbeute ist ein wesentliches Kriterium für die Kalkulation der Anlage.

Was die Witterung betrifft, die kann niemand auf Jahre hinaus vorhersagen. An Regentagen produziert die Solaranlage nun eben deutlich weniger Strom, als an Tagen mit Sonnenschein. Für die Sonnenscheinstunden gibt es allerdings Durchschnittswerte für jeden einzelnen Standort in Deutschland. Berge, die Regenwolken aufhalten oder Höhenlagen, die praktisch jedes schlechte Wetter abkriegen können aber zu deutlichen Abweichungen von solchen Durchschnittswerten führen. Auch zwischen Sommer und Winter gibt es hier noch einmal Abweichungen. Je genauer die Standortdaten in Bezug auf die Sonnenscheindauer ausgewertet werden, desto exakter wird das Rechner-Ergebnis in diesem Punkt sein. In unserem Fall liefert der Photovoltaik-Rechner die genauest mögliche Angabe.

Die Strahlungsleistung der Sonne liegt dabei zwischen 50 W/qm an nebelig-trüben Wintertagen und bis zu 1.000 W/qm an klaren Sommertagen. Die Sonnenscheindauer liegt dabei in Deutschland je nach Standort und je nach Jahr ebenso unterschiedlich. Das Spektrum reicht hier von rund 900 Stunden Sonnenschein bis zu 2.329 Stunden Sonnenschein in Deutschland, beides sind allerdings Extremwerte aus den letzten fünfzig Jahren an jeweils einzelnen Punkten in Deutschland. Grundsätzlich kann man im Norden von Deutschland von grob rund 1.300 bis 1.500 Sonnenstunden im Jahr ausgehen, im Nordosten von etwa 1.800 bis 2.000 Stunden vor allem in Richtung auf die Ostsee zu, der Süden Deutschlands liegt mit 1.500 bis 1.700 Stunden pro Jahr im Mittelfeld, während an einzelnen Stellen durchaus bis zu 2.000 Sonnenscheinstunden im Mittel pro Jahr erreicht werden.

Die Analyse ist hier genau, weil der Standort von uns exakt ausgewertet werden kann. Unser Klima verändert sich zwar stetig, aber die meisten Standorte liegen immer noch im Rahmen der Mittelwerte der letzten fünfzig Jahre im Photovoltaik-Rechner. Ob es im Mittel 1.300 oder 2.000 Stunden Sonne pro Jahr gibt, spielt aber eine entscheidende Rolle für die Ausbeute der Photovoltaikanlage, dazu kommen dann noch Dachneigung und Dachausrichtung als weitere Faktoren im Photovoltaik-Rechner.

Solar mit Gewinn - die Wiedereinspeisevergütung

Noch vor einigen Jahren galt die Photovoltaikanlage als die Anlageform der Zukunft. Renditen von weit über 10 % wurden prognostiziert und können für die damals errichteten Anlagen durchaus als realistisch gelten. Eine einmalige Investition brachte somit hohe Gewinne für Generationen, wenn der selbst nicht benötigte Strom ins Netz eingespeist wurde und die staatlicherseits für zwanzig Jahre garantierte Wiedereinspeisevergütung in Anspruch genommen wurde.

Seit diese Wiedereinspeisevergütung für neue Anlagen drastisch gekürzt wurde, fallen die Gewinne an vielen Standorten deutlich schmaler aus, aber gewinnbringend sind Photovoltaikanlagen noch immer, wie unser Photovoltaik-Rechner zeigt.Vor allem durch die gesunkenen Investitionskosten lassen sich jetzt wieder trotz geringerer Wiedereinspeisevergütung doch noch akzeptable Solar Renditen einfahren, wenn die Stromausbeute ausreichend hoch ist. Das Ganze ist ein Rechenexempel mit einigen Unwägbarkeitsfaktoren, aber mit einem guten Photovoltaik-Rechner wie unserem lässt sich hier ein gut treffendes Ergebnis erzielen. Nicht an allen Standorten und Dächern in Deutschland ist eine Solaranlage tatsächlich gewinnbringend, sie kann aber in so gut wie allen Fällen dazu benutzt werden, die eigene Stromversorgung netzunabhängig sicherzustellen. Bei ständig steigenden Strompreisen von Jahr zu Jahr bedeutet das genau genommen, dass auch der Gewinn aus der Solar Anlage von Jahr zu Jahr größer wird, wenn dieser Strom eben nicht teuer aus dem öffentlichen Netz bezogen werden muss.

Für die Berechnung einer möglichen Solarrendite spielt einerseits die tatsächlich machbare Stromausbeute eine Rolle, die Amortisationszeit der Anlage und die zum Zeitpunkt der Errichtung geltende Wiedereinspeisevergütung, die mit jedem weiteren Jahr, das ins Land zieht, immer geringer ausfällt. Aufgrund des niedrigen Wertes lohnt die Errichtung übergroßer Anlagen in der Regel nicht wirklich, im Einzelfall kann das aber möglicherweise durchaus anders aussehen. Eine sorgfältige und möglichst zutreffende Berechnung mit unserem leistungsfähigen und gut einstellbaren Solarrechner ist hier sicherlich die grundlegende Basis für eine fundierte Entscheidung.

Förderung mit einrechnen

Im Bereich von Bund und Ländern stehen für die Errichtung von einer Photovoltaikanlage unterschiedliche Fördermittel bereit. Allerdings können im Einzelfall oft noch weitere Förderungen in Anspruch genommen werden, manchmal gibt es auch besondere Förderungen oder Erleichterungen in bestimmten Ländern oder Kommunen. Eine umfassende Information im Vorfeld ist hier in jedem Fall ratsam, im optimalen Fall in einer persönlichen Beratung. Die Inanspruchnahme von Förderungen kann den Investitionsaufwand für die Solaranlage oft massiv senken, was dann zu einer wesentlich kürzeren Amortisationsdauer und damit zu einem wesentlich früheren Eintreten in die tatsächliche Gewinnphase führt.

Zusammenschau: Welche Faktoren sind maßgeblich für die Kalkulation bei einer Photovoltaikanlage

Im Wesentlichen geht es um die mögliche Solarausbeute am jeweiligen Standort, die Investitionskosten für die Anlage und den jeweils aktuellen Strompreis, der den Grad der Ersparnis durch die Solaranlage bestimmt. All das berücksichtigt unser Photovoltaik-Rechner.

Die Ausbeute hängt dabei von Dachfläche, Ausrichtung und Dachneigung sowie vom Standort und der durchschnittlichen Sonnenscheindauer während des Jahres ab, die Investitionskosten von der jeweiligen Anlage und den notwendigen Zusatzanlagen sowie möglichen Förderungen. Der Preis von Strom aus dem Netz hängt am Ende von den Politikern und den stromerzeugenden Unternehmen ab.

Aus diesen Faktoren lässt sich der Gewinn, den eine Photovoltaikanlage erwirtschaften kann, grundlegend ermitteln. Wegen der Komplexität der Rechenvorgänge verwendet man dafür am besten einen professionellen Photovoltaikrechner. Er sollte ausreichend Einstellmöglichkeiten aufweisen und auf eine möglichst umfangreiche und exakte Datenbank zurückgreifen, wenn es um die Solar-Wetterdaten und die Standortgegebenheiten geht. Die rechnerische Berücksichtigung von Dachneigung und Dachausrichtung sollte entsprechend ausgeführt sein. Mit einem professionellen Photovoltaik-Rechner kommt man hier zu einem exakten Ergebnis und kann daraus auch ohne Probleme mögliche jährliche Renditen für die Investition oder das jährliche Ersparnispotenzial errechnen.

Für Solaranlagen übrigens, die keine Photovoltaikanlagen sind, gibt es ebenfalls eigene Berechnungsprogramme. Hier ist die Berechnung etwas einfacher, weil nur eine Solarerzeugung von Warmwasser stattfindet. Inwieweit hier die Möglichkeit besteht, den tatsächlichen Heizbedarf eines Einfamilienhauses über Solarkollektoren zu decken, muss man aber vorerst entsprechend rechnerisch prüfen.